Mobirise

ENDLICH LEBEN

Heilung erfahren und neues Leben entdecken in 12 Schritten.
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Übersicht aller Endlich Leben Gruppen

NameArtDatumStatus
Endlich Leben Frauen 1Frauenwöchentlich
jeden Mittwoch
von 9 - 11 Uhr
geschlossen

Leitung: Maria Malcin
Endlich Leben Männer 1MännerDienstag
alle 14 Tage
von 19:30 - 22 Uhr
offen (bis Apri)

Leitung: Michel Malcin
Endlich Leben Frauen 2Frauenin Planung
alle drei Wochen abends
offen


Endlich Leben Männer 2Männerzur Zeit keine Planunggeschlossen

Selbst- und Gotteshilfe

Endlich-leben ist ein Konzept für eine geführte seelsorgerliche Gruppe, die sich an den Prinzipien der Selbst- Hilfe- Gruppen orientiert. Diese Gruppe, deren Größe etwa bei fünf- neun Teilnehmern liegt, soll einen geschützten Rahmen bieten. Die Teilnehmer setzen sich unter Anleitung damit auseinander,
wie wir wurden, was wir heute sind und wie Veränderung mit Gottes Hilfe geschehen kann.
Konkret heißt es, dass man gemeinsam in wöchentlichen Treffen innerhalb von 12 Monaten ein für diese Gruppen konzipiertes Material "bearbeitet", bespricht und lernt den Alltag mit Gelassenheit, Hoffnung und Freude zu leben.

INHALT

Folgende Prinzipen sind uns wichtig!
Das LEBENS-Prinzip
Genesung erfahren

Ziel der Gruppen ist es, die Lebens- Konflikte gemeinsam durchzuarbeiten.
Das steht in der Regel völlig im Gegensatz zur bisherigen Lebens-Praxis: Da waren
•  ausweichen
• verleugnen
• wegschauen oder
• andere „nützliche" Ersatzverhaltensweisen üblich.

Das ZEIT-Prinzip
Gut Ding will weile haben

Widerstände zunächst einmal verstehen.
Die Komplexität, d.h. die mehrfachen Bedingungen eines Konfliktes begreifen.
Diese Einsichten im täglichen Leben bekommen und schließlich
die Fähigkeit entwickeln, die eigenen Konflikte im Alltag zu lösen.
Die inneren Spaltungen (Dissoziation) aufheben.
Die Fähigkeit zum Dranbleiben entwickeln. 

Das GRUPPEN-Prinzip
Gemeinsam ist besser als Allein

In Endlich-Leben-Gruppen werden Menschen einander zu
Mutmach-Modellen.
Endlich-Leben-Gruppen bieten einen geschützten Rahmen, (in der Regel Männer und Frauen getrennt), um sich zu helfen und liebevoll herauszufordern: Leben verändern statt diskutieren!
Es wird garantiert persönlich!
Die Gruppe für Heilung, Veränderung, Gelassenheit. 

Das SELBSTHILFE-Prinzip
Jeder steht auf einer Ebene. 

„Das Selbsthilfeprinzip in der Gruppe besagt, daß primär keine wechselseitige Fremdhilfe, sondern wechselseitige Selbsthilfe stattfindet. Das bedeutet: Es hilft hier nicht der eine dem anderen und der wieder ihm. Vielmehr hilft hier jeder sich selbst und hilft dadurch den anderen, sich selbst zu helfen. Das christliche Menschenbild nimmt die Fähigkeit des Menschen ernst, sich in der Kraft Gottes für das Gute entscheiden zu können.

ABLAUF

Eine heilsame Struktur gehört neben den Regen zu jeder Endlich-Leben Gruppe
  • ANKOMMEN

    Wir sehen einander, quatschen, knabbern und drinken miteinander. Dabei erinnern wir uns an unseren Weg, unsere Regeln und  erklären kurz den Ablauf und Inhalt des Treffens. Organisatorische Punkte werden auch hier geklärt.

  • 1. Phase: SEIN

    Jeder ist richtig. Unser Grundwert lautet: Voreinander und vor Gott so sein dürfen, wie man wirklich ist. Keine rmuss irgendetwas glauben oder machen, was er nicht möchte.

  • BESINNEN

    Wir sind nicht alleine. In Gebeten und Liedern
    nähren wir uns und Gott. 

  • 2. Phase: ZEIGEN

    Ehrlich mit sich sein. Das Versteckspielen unterbrechen. Täuschungsmanöver unterbinden und voreinader ehrlich sich zeigen. 

  • TEILEN

    1. Gesprächsrunde:

    Wie geht es mir? Was bringe ich mit?

  •  

    So arbeiten wir inhatlich an unserer Entfaltung:
    Wir stellen die Arbeitsergebnisse des jeweiigen Schrittes einander vor. Dabei teile ich meine Geschichte aus dem Alltag zum Schritte-Thema mit. Jeder bekommt dafür gleichviel Redezeit!

    Die Gruppenmitglieder sind wie ein Spiegel. Ich erbitte Korrektur oder Bestätigung und lerne mich selbst dabei kennen. 

  • SCHRITTE GEHEN

    2. Gesprächsrunde:

    Inhalte unrd um den Schritt.
    Was ist mir wichtig?
    Feedback der Gruppe erleben/erbitten.

  • 3. Phase: EMPFANGEN

    Was habe ich heute für mich gehörß
    Was möchte ich behalten und mitnehmen?

  • FESTMACHEN

    3. Gesprächsrunde:

    Stille und anschließend Austausch über deine Ziele und Hausaufgaben.

  • 4.Phase: ENTSCHEIDEN

    Ich formuliere meinen Vertrag mit mir selbst, mit Gott und/oder der Gruppe. Ich mache also etwas fest. Andere stehen für mich in Fürbitte und Segen ein oder unterstützen mich. 

  • GEBET

    Gebet mit- und füreinander.
    Abschluss durch  das Gelassenheitsgebet.

    Segen.

  • 5. Phase: SEGNEN

    Jetzt gehe ich mit Gottes Beistand und dem Segen der Gruppe weiter in die Woche. 
    Ich bin ermutigt für neue Schritte hin zu einem gesunden Leben.

Die 7 Gruppenregeln

"Ich sage ich."

In Endlich-Leben-Gruppen verlernen wir diese Art Sätze zu sagen: ,,Man fühlt sich in solchen Situationen eben einfach schlechtl".
Viel zutreffender klingt das so: ,,Ich fühle mich in solchen Situationen schlecht!“ Der Ich-Satz macht einen groI3en Unterschied, weil er dich in Kontakt zu dir seIbst und zu deinen Gefühlen bringt..
Eine scheinbar kleine sprachliche Veränderung bedeutet einen großen Schritt weiter auf dem Weg, die Beziehung zu dir selbst zu verbessern:
Ich sage ich!

"Ich lass alles stehen."

In Endlich-Leben-Gruppen dürfen sämtliche Gefühle ausgedückt werden. Alles Gesagte bleibt stehen. Niemand kommentiert, keiner verteilt schlechten Zensuren oder gute Bewertungen! In einer Atmosphäre von Liebe, Annahme und Vergebung hat alles Raum, was wir selbst und die anderen in der Gruppe ausdrücken müssen.

"Ich bin ehrich und echt."

In Spannung zu Regel zwei, das Gesagte unbedingt stehen zu lassen, ist es genau so wichtig, den Gruppenmitgliedern unsere ungeschminkten Reaktionen offen zu legen. Unser Feedback ist für die anderen Gruppenteilnehmer ja sehr wichtig, um etwas über sich und die eigene Wirkung auf andere zu lernen. Um diese Spannung gut zu auszuba-
lancieren, halten wir uns in Endlich-Leben-Gruppen an drei Feedbackregeln:

1. Ich frage, ob eine ausdrückliche Rückmeldung erwünscht ist: »Darf ich dir zu diesem Thema was sagen?«, ››Darf ich dir dazu noch eine Frage stellen?«

2. Ich gebe Rückmeldungen in der Ich-Form. Es sind meine spontanen Gefühle und meine Überlegungen zum Gehörten: »Wenn du das sagst, fühle ich mich bedrückt.«

3. Geschichten erzählen. Ich erzähle inspiriert durch Beiträge der anderen meine eigenen Geschichten zum Thema: „Ich war mal in einer wohl ziemlich ähnlichen Situation. Ob es dir was sagt, entscheide aber du selbst".

Endlich-Leben~Gruppen sind also Geschichten-Erzähl-Gruppen. Viele Weisheiten entdecken wir in den Beispielgeschichten der anderen, indem wir Ideen und Strategien von ihnen wahrnehmen, übernehmen oder sie so verändern, dass sie zu uns und unserer originellen Situation passen.

"Ich gebe keine RatSCHLÄGE."

Wenn Gruppenmitglieder von Situationen erzählen, die in dir ein Gefühl von Überforderung und Mitleid wecken, ist die Gefahr groß, dass du vorschnell beschwichtigen willst: „Das wird schon!" oder Befehle ausgibst: »Du musst nur...«. Das nennen wir billige Lösungen. Sie lösen einzig unser  Unsicherheitsgefühl. Manche Situationen sind eben erschreckend. Wir lernen in der Gruppe, Not gemeinsam zu spüren und auszuhalten.

Linderung verschafft, Leid mit anderen teilen zu dürfen. Die teure und passgenaue Lösung für die eigenen Probleme wird jede/r selbst
entdecken. Dabei hilft die Gruppe. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe.

5

"Ich lasse Glaubensüberzeugungen stehen"

Unsere Glaubensüberzeugungen und Frömmigkeitsstile unterscheiden sich. Das tolerieren wir. Wir sind alle auf dem Weg, einen lebensförderlichen Glauben zu entfalten.
Darum gilt: Ich darf der Gruppe frei heraus sagen, wie ich Glauben sehe und erlebe.
Dafür erhält jede/r uneingeschränkt Respekt. Rückmeldungen zu schädlich wirkender Religiosität darf es geben, aber gemäß Regel 3.

6

"Ich lasse in der Gruppe, was dort besprochen wird!"

Zu Beginn einer Endlich-Leben-Gruppe ist den meisten Teilnehmenden diese Regel am Wichtigsten. Und das ist verständlich. Eine Atmosphäre des Vertrauens kann nur entstehen, wenn wir uns alle gegenseitig zusichern, dass das Gesagte und gemeinsam Erlebte auf jeden Fall in der Gruppe bleibt! Deshalb bewahre ich außerhalb der Gruppe Verschwiegenheit.

7

"Ich melde mich ab, wenn ich nicht kommel"

Wir üben in Endlich-Leben-Gruppen die Fähigkeit zu verlässlicher Beziehung ein. Deshalb ist es für die Gruppe so wichtig abzusagen, wenn du zum Treffen nicht erscheinst. Zum anderen gehört zur Beziehungsfähigkeit auch, uns den anderen genau dann zuzumuten, wenn es uns gefühlt »total schlecht« geht. So werden gerade die »schlechten«
Tage, in denen du sonst jeden sozialen Kontakt meidest, besonders »gute« Tage, um zu
Endlich-Leben zu gehen! Die Abmeldung hilft also dir und der Gruppe gleichermaßen.

KONTAKT

Hast du interesse oder Fragen zu unseren Endlich-Leben Gruppen. Dann kannst du hier uns eine Nachricht senden. Wir versuchen dir so schnell wie möglich zu antworten.

Das Buch

Zum nachlesen und reinschauen

Das "einfach endlich leben!"-Arbeitsbuch ist bewußt anschaulicher und verständlicher geschrieben und begleitet durch den Veränderungsprozess in 12 Schritten.

Die Kosten

Teinehmergebühr

Die Teilnahme am "Endlich-Leben" Programm kostet einmalig 45,- Euro. Darin enthalten sind sämtliche Arbeitsmaterialien, das 384 Seitige Buch, Seminar- und Regisitrierungsgebühr sowie einen Online-Zugang zu versch. Fragebögen und den passenden Auswertungen.

Das Netzwerk

Gemeinsam

Das Endlich-Leben-Netzwerk organisiert den Austausch aller Mitglieder auf Augenhöhe.
Externe PartnerInnen sorgen für unterschiedliche Serviceleistungen.

Website zum Netzwerk

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